IPM auf INVIVA

Nürnberg 14. - 15. März 2014

Das Institut für Präventive Medizin unterstützt alljährlich die Selbsthilfegruppe Hypertonie bei ihrer Tätigkeit während der INVIVA.

Die Selbsthilfegruppe (http://www.xn--bluthochdruck-selbsthilfe-nrnberg-iqd.de/) führte an ihrem Stand auch in diesem Jahr wieder zahlreiche kostenlose Blutdruckmessungen durch.

Dabei warb sie auch für ihre interessanten monatlichen Vorträge von hochkarätigen Referenten und für andere Aktivitäten wie z. B. regelmäßige geführte Wanderungen.

Vom IPM vermittelt wurde die Referentin eines Vortrags am zweiten Tag der INVIVA zum Thema "Bluthochdruck und Diabetes", Frau Ines Birmann. 

Hier einige Bilder die zeigen, dass ehrenamtliches Engagement Spaß macht:

Das IPM beim Kongress der Hochdruckliga

Münster, 12. - 14. Dezember 2013

Alljährlich stellt das Institut für Präventive Medizin seine Arbeit beim Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL vor. Veranstaltungsort 2013 war Münster - eine sehenswerte Stadt mit viel Flair, was sicher auch mit den ca. 50.000 Studenten zu tun hat, die hier leben. Weitere Informatinen zum Kongress unter www.hypertonie2013.de 

“Bluthochdruck – mein Lernbuch"

von Prof. Dr. Roland Schmieder und Eckhard Böttcher-Bühler

ISBN 978-3-922075-14-1
17,90 €.

CMS Communications Verlag GmbH
DE - 90026 Nürnberg, Postfach 48 08

Tel 0911 - 598 00 14 / Fax 0911 - 59 12 19
info@cmscom.de / www.cms-buch.de

Es ist ein Novum, die Wirkung eines Lernbuchs auf den Bluthochdruck zu untersuchen.
Genau das hat das Institut für Präventive Medizin bei dem nun im Handel erhältlichen Lernbuch gemacht. In der prospektiven, randomisierten Kohortenstudie wurde an 126 hypertensiven Patienten untersucht, ob durch ein Lernbuch, das der Patient alleine bearbeitet, eine positive Beeinflussung des Blutdrucks und des kardiovaskulären Risikos erreicht werden.

Nachdem das IPM in früheren Studien bereits nachgewiesen hatte, dass die Teilnahme an der Modularen Bluthochdruckschulung IPM® signifikant zu einer Verbesserung der Blutdruckwerte führt, wurden die Lerninhalte der Schulung in einem Lernbuch zusammengefasst und untersucht, ob auch das Selbststudium dieser Lerninhalte zu einer Verbesserung der Blutdruckwerte führen kann.

Die an der Studie beteiligten Patienten beurteilten das Lernbuch positiv (median 5,13 auf einer Scala von 1-6; 1 = trifft gar nicht zu, 6 = trifft absolut zu) und betonten in Gesprächen immer wieder, dass sie das Buch als sehr hilfreich empfanden und es nun auch gerne als Nachschlagewerk benutzen.

Die Untersuchung kam weiter zu dem Ergebnis, dass das Selbststudium des Buches einen signifikanten Zuwachs an Wissen bei den Patienten bringt. Für die Blutdrucksenkung scheint jedoch nicht die reine Vermittlung von Wissen entscheidend zu sein, sondern auch die Auseinandersetzung mit der Erkrankung bringt eine signifikante Verbesserung des Blutdrucks.
Deshalb ist es sinnvoll, dass der Arzt den Patienten immer wieder neu motiviert, sich aktiv mit seiner Erkrankung zu beschäftigen und ihm ein Instrument wie z.B. das Lernbuch an die Hand gibt, anhand dessen er dies tun kann.

Die Ergebnisse der Evaluation wurden in der MMW, Fortschritte der Medizin, einer Fortbildungszeitschrift für niedergelassene Hausärzte, Allgemeinärzte und Internisten, in der Ausgabe Nr. 42/2008 veröffentlicht.

Tag der offenen Tür in Nürnberg: Pulswellenanalyse traf auf reges Interesse
In dem großen Zelt auf dem Nürnberger Hauptmarkt herrschte reger Betrieb. Der Tag der offenen Tür am Sonntag, 14.10.2007, lockte zahlreiche interessierte Nürnberger Bürger an. Neben der Möglichkeit, sich bei der Feuerwehr oder der Polizei umzuschauen, gab es auf dem Hauptmarkt das Angebot, sich bei verschiedenen ausstellenden Organisationen über deren Arbeit und Dienstleistungen zu informieren.

Das Institut für Präventive Medizin war mit einem außergewöhnlichen Angebot vertreten, das ausgesprochen großes Interesse bei den Nürnberger Bürgern fand. Sie hatten die Gelegenheit, eine Pulswellenanalyse durchführen zu lassen, die bei der Beurteilung des Herzens und der Arterien helfen kann.

Mit einem speziellen Gerät wird mittels eines hochsensiblen Stifts am Handgelenk das Blutdrucksignal des Pulses erfasst. Vom Stift werden die Impulse an ein elektronisches Gerät übermittelt, das die Messung analysiert und unter anderem die Pulswellenform und den Augmentationsindex (also die Steifigkeit der Arterien) ermittelt.

Durch diese Messmethode können Schäden und Fehlfunktionen der Gefäßwand schon frühzeitig festgestellt werden und Aussagen zum Elastizitätsverlust und damit zum biologischen Alter der Arterien getroffen werden. Diese Informationen helfen dem Arzt, eine Entscheidung darüber zu treffen, ob eine Behandlung nötig ist und welche Behandlungsmöglichkeiten am besten geeignet sind.

Noch ist die Pulswellenanalyse in Arztpraxen so gut wie nicht verfügbar. Dies wird sich in den kommenden Jahren aber sicher ändern, da die neue Technik gut geeignet ist, ein bestehendes Herz- Kreislaufrisiko frühzeitig zu erkennen.

Gesundheit in Deutschland
Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Dr. Otmar Bernhard, stand diese Veranstaltung der Internationalen Gesellschaft für Prävention e.V. Vom 11.02. bis 16.02.2008 wurden im Frankenzentrum in Nürnberg als Auftaktveranstaltung für ein regionales Kompetenz-Netz wichtige Gesundheitsdienstleister und verschiedene Selbsthilfegruppen der Region vorgestellt.

Mit dabei war auch das IPM als eine Einrichtung der "Spitzenmedizin in Ihrer Nähe". Interessierte Zentrumbesucher wurden über die Risiken von Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen und Gefäßschädigungen informiert, neue Forschungsprojekte wurden vorgestellt und interessierte Patienten eingeladen, sich daran zu beteiligen.

Weil das IPM großen Wert auf die aktive Einbeziehung Betroffener legt, übernahm die Nürnberger Selbsthilfegeruppe Hypertonie auch diesmal die Aufgabe, interessierten Besuchern den Blutdruck zu messen und gemeinsam mit dem IPM zu informieren.